Modellbau- und Technikmuseum

Aktuelles

11. bundesweiter Tag des Modellbaus am 08.10.2016

An dem bundesweit bereits zum 11. Mal stattfindenden Tag des Modellbaus beteiligte sich das Modellbau- und Technikmuseum zum dritten Mal in Folge. Dass die dadurch gezeigte Kontinuität die Besucher an das Hobby binden kann und somit auch in Deutschland noch Teile der Bevölkerung mit modellbauerischen Themen erreicht und begeistert werden können, zeigt die stabile, leicht ansteigende Besucherzahl und zum Teil "bekannte Gesichter" unter diesen.

Mit der Aktion, an der jährlich ca. 150 Spielwarenhändlern und Modellbauclubs teilnehmen, soll Modellbau für Interessierte, v. a. im Nachwuchsbereich, begreifbar werden. Hier im Museum konnte dabei neben dem Ergebnis (Exponate im Museumsbereich) auch der Prozess (Schauwerkstatt mit den Bausätzen des Aktionstages, Airbrush-Lackierung, Funktionsmodellbau) in seiner Vielfalt erlebt werden. Gerade in letztgenanntem Bereich kam ein reger Austausch zustande. Neben den (wie jedes Jahr begeisterten) ca. 25 Kindern fanden nämlich ca. 40 Erwachsene den Weg zur Veranstaltung. Dass diese 30 km und mehr hierfür gefahren sind, spricht für die Attraktivität und Bindungswirkung des Themas bei "Wiedereinsteigern". Gerade die Besucher "gestandenen Alters" verglichen ihre technologischen Ansätze und Ausgangsmaterialien in den 1970/80er Jahren mit dem heutigen Stand, was mit den Mitgliedern des FSMV Großbreitenbach e. V. und dem FFMC, die das Museum personal bei der Umsetzung des Aktionstages unterstützten, zu regem Erfahrungsaustausch führte.

Schwierig ist hier nur, dass die mangelnde Händlerpräsens vor Ort ein unmittelbares Aufgreifen der Ergebnisse (und der Dynamik) des Aktionstages kaum zulässt. So läuft die Beratung, Hilfestellung und Anleitung im Ergebnis Gefahr leerzulaufen, wenn nicht zeitnah über Internet-Händler ein Nachschub im Themenbereich zugeführt wird.

Ungeahnte Zugkraft hatte die in diesem Jahr erstmals vom Netzwerk des Aktionstages angebotene Transportbox. In dieser (die durchaus Analogien zu einem Kinder-Menü einer bundesweit agierenden Schnellimbisskette zulässt) konnten die Teilnehmer ihre gebauten Modelle relativ sicher mit nach Hause nehmen. Am ersten Tag der Thüringer Herbstferien mit einer solchen Box durch die Kleistadt zu laufen führt natürlich bei Gleichaltrigen zu Fragen „wo es sowas gibt“ und damit zu einer Multiplikation der zu erreichenden Interessenten.

Gefüllt waren die Tarnsportboxen regelmäßig mit einem Bausatz Einfamilienhaus (Faller), Red Arrows Hawk (Airfix/Glow2B) oder Mitsubishi Pajero (Revell), wobei für die Kleinsten noch Bemalhäuser (Faller) und Steckbausätze (Airfix/Glow2B) zur Verfügung standen.

Der alljährlich am zweiten Oktoberwochenende durchgeführte Tag des Modellbaus ist ein Gemeinschaftsprojekt der Firmen FALLER, Glow2B und Revell in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Plastik-Modellbau-Verband (DPMV e.V.) zur Förderung und Verbreitung des Modellbaus. So soll geholfen werden, in unserer zunehmend digitalisierter werdenden Umwelt noch manuelle Fähig- und Fertigkeiten zu erhalten.

Wie in den beiden Jahren zuvor, konnte im Museum – dank der materiellen und personellen Unterstützung der Netzwerkpartner – einer breiten Interessentengruppe der Modellbau in seiner Vielfalt dargestellt und nahegebracht werden. Das erreichte Feedback gibt Hoffnung, dass doch der eine oder andere längerfristig für den Modellbau (wieder)gewonnen werden kann. Künftige Veranstaltungen (nicht nur der Tag des Modellbaus 2017) werden aufzeigen, welcher Effekt bei den Teilnehmern erreicht wurde.

Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Organisatoren und Teilnehmern für den gelungenen Nachmittag.

Hier gehts zu den Bildern.

Tag des Modellbaus 2016

Projekttage der Staatlichen Grundschule Großbreitenbach im Modellbau- und Technikmuseum Großbreitenbach

Als Höhepunkt vor den Sommerferien lag in diesem Jahr vom 20. bis zum 23.06.2016 eine Projektwoche vor den Grundschülern in Großbreitenbach, die sie in das ebenfalls ortsansässige Modellbau- und Technikmuseum führte. In dem Thüngingenweiten Projekt „Schule am dritten Ort“ sollen an ausgewählten außerschulischen Lernorten dort verortete Lerninhalte vermittelt werden.

Auch wenn es für die interessierten 6 bis 10jährigen Schüler noch nicht in die Tiefen der Aerodynamik, Funk- und Motorentechnik gehen sollte und konnte, so erhielten sie doch einen Einblick in Grundzüge (Bernoulli-Prinzip), warum ein Flugzeug überhaupt fliegt. Dieser konnte beim Bau von Papierflugzeugen und Balsaholz-Wurfgleitern auch sofort in die Realität umgesetzt werden. Ein konkretes Ergebnis, das man in den Händen hält und benutzen kann, lässt manchmal mehr Lerneffekt eintreten als z. B. 10 Seiten schriftlicher Ausarbeitung. Gerade dieser Effekt gibt der Kooperation zwischen der Grundschule und dem Museum Recht und ist Grundlage für den künftigen Ausbau dieser Zusammenarbeit.

Der museale Inhalt wird aber dabei nicht versteckt. So sollen gerade die Jüngsten einen Einblick in die Geschichte des Modellbaus und den Wandel dessen Zweck über die Jahrzehnte erhalten. Hier staunten sie über historische Windkanal-/Funktionstestmodelle des Technikums Ilmenau ebenso, wie über moderne Quadrocopter, die die z. B. aus Sportberichterstattungen bekannten Luftbilder liefern können.

Neben dem Umsetzen der zuvor erfahrenen Grundlagen des Fliegens durch die o. g. Papierflieger/Balsa-Wurfgleiter konnten in der Schauwerkstatt des Museums die handwerklichen Fähigkeiten noch weiter vertieft werden. Durch die umfangreiche Unterstützung seitens der Fa. Revell (Bünde/Westfalen), für die wir uns ganz herzlich bedanken, konnten sich die Nachwuchsmodellbauer an aktuellen Bausätzen des „Resistance X-Wing-Fighter“ aus dem Star-Wars-Universum probieren. Diese Synergie zwischen Film und Modell oder auch zwischen Computerspiel und Modell wird in Zukunft stärkeren Anreiz bieten, dass sich Kinder neben digitalen Hobbies auch wieder mit handwerklichen Umsetzungen befassen. War es in den 1980er Jahren noch das erfolgreiche Formel-1-Fahrzeug oder die modernste MiG, die der geneigte Nachwuchsmodellbauer gern als verkleinerte Kopie zu Hause haben wollte, so ist heutzutage dieser Reiz regelmäßig nur noch über das Merchandising aktueller Blockbuster aus dem Medienbereich zu erzielen. Die vorgefärbten Bauteile und die ansprechende Aufmachung/Bauanleitung fanden sofort Anklang und Umsetzung. Als dann jeder noch das „Andenken“ mit nach Hause nehmen konnte, machte sich bei uns die Hoffnung breit, den einen oder anderen - auch ggf. als Regelschüler, im neuen Schuljahr wieder begrüßen zu können.

Die Projektwoche zeigte uns, dass wir – bei allen Nachwuchssorgen, mit denen auch Sportvereine etc. zu kämpfen haben – Kinder und Jugendliche mit dem Thema Modellbau nach wie vor erreichen. Es wird hier zu beobachten sein, auf welche Weise man die Nachwuchs-Modellbauer am besten mitnehmen kann und wie die Motivation dauerhaft hochgehalten wird. Den Anfang haben wir gemacht und waren mit dem Ergebnis der Woche ebenso zufrieden, wie die Kinder selbst. Es wird nicht die letzte Veranstaltung dieser Art gewesen sein.

Hier gehts zu den Bildern.

Vereinsausstellung des PMC Thüringen e.V. in Arnstadt

Bei malerischen (schon fast zu schönen) Frühsommerbedingungen öffnete am Freitagnachmittag der Wirtschaftseingang der Stadthalle/Stadtbrauerei Arnstadt seinen Pforten, wodurch es kurze Wege für die Aussteller der Vereinsausstellung des PMC Thüringen e.V. am 21./22.05.2016 in Arnstadt gab. Denn für uns als Museum neu (unterstützt durch die Modellbaufreunde des FFMC und FMSV), sollte es an diesem Wochenende unseren ersten Messe-/Ausstellungsauftritt geben.

Hier gibt es den ganzen Artikel und einige Bilder zur Ausstellung.

Projekttage der Grundschule

Vom 20.6. bis zum 23.6. kommen die Grundschüler der Grundschule Großbreitenbach in das Museum, um sich über den Modellsport zu informaieren. In diesen Tagen bauen wir kleine Flugmodelle mit den Schülern und erklären die Grundlagen des Fliegens.

Neues Aushängeschild des Museums

Mit dem Agrarflieger vom Typ Z-37 wurde das Freigelände des Museum eröffnet.

Z37

Tag des Modellbaus 2014

Zum Tag des Modellbaus haben wir Jugendliche und Kinder zum Basteln in die Werkstatt des Museums eingeladen.

Eröffnung des Modellbau- und Technikmuseum

Am 9. Januar 2014 wurde das Modellbau- und Technikmuseum der Manfred-Koch-Stiftung Humankapital in Großbreitenbach in der Bahnhofstraße 16a im alten Bahnhof eröffnet. Das Museum zeigt historische und aktuelle Flugmodelle aus den letzten 80 Jahren. Es werden viele Modelle gezeigt, die in der DDR und in internationalen Wettbewerben gesiegt haben. Hier sind einige Bilder und Eindrücke von der Eröffnung zu sehen.

Das Museum ist Donnerstags von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Hier gibt es den Flyer zum Museum als PDF Datei.

Jugendarbeit

In der Werkstatt des Museums wird ab der zweiten Schuljahreshälfte im März 2014 regelmäßig eine Arbeitsgemeinschaft für Jugendliche durchgeführt. In dieser Arbeitsgemeinschaft wollen wir Freiflugmodelle aus Holzbausätzen aufbauen. Dabei werden Fähigkeiten in der Holzbearbeitung, des Modellbaus und Klebetechniken vermittelt. Die fertigen Modelle können auf dem Modellflugplatz des Flugmodellsportverein Großbreitenbach e.V. unter Anleitung von erfahrenen Modellsportlern erprobt werden. Interessenten können sich unter 036781/42390 anmelden.

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